Baden-Württemberg befindet sich im Südwesten Deutschlands. Das Gebiet wurde vor einer halben Million Jahren besiedelt, und befand sich bis 150 nach Christus unter römischen Herrschaft. Es wurde damals von den Feldherren Drusus und Tiberius erobert, und den römischen Provinzen Rätia und Germania Superior zugeteilt. In dieser Zeit, in der sich das Gebiet unter römischer Herrschaft befand, hinterließ sichtbare Spuren in der Geschichte Baden-Württembergs. Die Römer wurden dann letztendlich von den Alemannen vertrieben. Demnach bildeten sich auf dem heutigen Gebiet Baden-Württembergs Herzogtümer der Franken und Schwaben. Das Gebiet hatte für das Deutsche Reich eine immer grössere Bedeutung, denn es wurde als ein Durchgangsland zwischen Deutschland und Italien angesehen. Somit wurde in die Infrastruktur des Gebietes sehr stark investiert. Zahlreiche Städte wurden gegründet, unter denen auch die Stadt Freiburg war. Durch den Zerfall der Herzogtümer im 13. Jahrhundert fand eine Zersplitterung statt. Es entstanden auf dem Gebiet zahlreiche kleinere Reichstädte und kleine Dörfer. Erst mit dem Aufstieg Preussens wurde Deutschland wieder zentralisiert. Um das Jahr 1900 wurde dann Baden-Württemberg als Land unter einer demokratischen Verfassung selbständig.
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Einführung in die Geschichte Baden-Württembergs
Mittwoch, 14. November 2007Geschichte von Baden-Württemberg
Sonntag, 03. Juni 2007Auf dem Gebiet des heutigen Baden-Württemberg lebten Menschen schon vor 500.000 Jahren, was von den Funden in diesem Gebiet belegt wird. Während der römischen Expansion wurde auch ein großer Teil des Gebiets Baden-Württembergs von den Römern erobert. Die Römer blieben aber nicht sehr lange in dem Gebiet, da die Allemannen die Region später besiedelten und die Römer verdrängten. Das nun von den Allemannen geführte Gebiet musste sich dann den Franken unterwerfen, so dass sich hier zwei Herzogtümer bildeten, die aber dann in viele Grafschaften und andere Ortsformen zerfielen. Später folgte ein Prozess, der das Gebiet in nur drei Territorien teilte: Baden, Württemberg und Hohenzollern. Das Hohenzollern-Gebiet ging 1850 an Preußen, und 1871 wurden Baden und Württemberg Teile des Deutschen Reiches. Nach vielen Territorienänderungen und Streitigkeiten um eine endgültige Form des Gebietes wurde infolge einer Volksabstimmung 1952 das Bundesland Baden-Württemberg gegründet. Der Streit um die Vereinigung der zwei Regionen endete aber hier noch nicht; Er wurde nach der Vereinigung weiter fortgeführt, bis es letztendlich zu einer neuen Volksabstimmung kam, die jedoch zu dem selben Ergebnis kam wie zuvor: so blieb das Bundesland bestehen.