Einführung in die Geschichte Baden-Württembergs
Baden-Württemberg befindet sich im Südwesten Deutschlands. Das Gebiet wurde vor einer halben Million Jahren besiedelt, und befand sich bis 150 nach Christus unter römischen Herrschaft. Es wurde damals von den Feldherren Drusus und Tiberius erobert, und den römischen Provinzen Rätia und Germania Superior zugeteilt. In dieser Zeit, in der sich das Gebiet unter römischer Herrschaft befand, hinterließ sichtbare Spuren in der Geschichte Baden-Württembergs. Die Römer wurden dann letztendlich von den Alemannen vertrieben. Demnach bildeten sich auf dem heutigen Gebiet Baden-Württembergs Herzogtümer der Franken und Schwaben. Das Gebiet hatte für das Deutsche Reich eine immer grössere Bedeutung, denn es wurde als ein Durchgangsland zwischen Deutschland und Italien angesehen. Somit wurde in die Infrastruktur des Gebietes sehr stark investiert. Zahlreiche Städte wurden gegründet, unter denen auch die Stadt Freiburg war. Durch den Zerfall der Herzogtümer im 13. Jahrhundert fand eine Zersplitterung statt. Es entstanden auf dem Gebiet zahlreiche kleinere Reichstädte und kleine Dörfer. Erst mit dem Aufstieg Preussens wurde Deutschland wieder zentralisiert. Um das Jahr 1900 wurde dann Baden-Württemberg als Land unter einer demokratischen Verfassung selbständig.