Geschichte von Baden-Württemberg
Auf dem Gebiet des heutigen Baden-Württemberg lebten Menschen schon vor 500.000 Jahren, was von den Funden in diesem Gebiet belegt wird. Während der römischen Expansion wurde auch ein großer Teil des Gebiets Baden-Württembergs von den Römern erobert. Die Römer blieben aber nicht sehr lange in dem Gebiet, da die Allemannen die Region später besiedelten und die Römer verdrängten. Das nun von den Allemannen geführte Gebiet musste sich dann den Franken unterwerfen, so dass sich hier zwei Herzogtümer bildeten, die aber dann in viele Grafschaften und andere Ortsformen zerfielen. Später folgte ein Prozess, der das Gebiet in nur drei Territorien teilte: Baden, Württemberg und Hohenzollern. Das Hohenzollern-Gebiet ging 1850 an Preußen, und 1871 wurden Baden und Württemberg Teile des Deutschen Reiches. Nach vielen Territorienänderungen und Streitigkeiten um eine endgültige Form des Gebietes wurde infolge einer Volksabstimmung 1952 das Bundesland Baden-Württemberg gegründet. Der Streit um die Vereinigung der zwei Regionen endete aber hier noch nicht; Er wurde nach der Vereinigung weiter fortgeführt, bis es letztendlich zu einer neuen Volksabstimmung kam, die jedoch zu dem selben Ergebnis kam wie zuvor: so blieb das Bundesland bestehen.